
Juristische Sachbearbeitung (m/w/d) in der Direktion Zentrale Aufgaben EG 12 (Tarif)
Im Polizeipräsidium Hagen ist in der Direktion Zentrale Aufgaben die oben genannte Stelle zum 01.03.2026 zu besetzen:
Juristische Sachbearbeitung (m/w/d) in der Direktion Zentrale Aufgaben
Hagen liegt mit seinen rund 189.000 Einwohnerinnen und Einwohnern und einer Fläche von 160,45 km² am südöstlichen Rand des Ruhrgebiets und ist die größte Stadt in Südwestfalen.
Das Polizeipräsidium in Hagen ist mit seinen derzeit 488 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten, 21 Verwaltungsbeamtinnen und Verwaltungsbeamten sowie 141 Regierungsbeschäftigten nicht nur für die Stadt Hagen, sondern als § 2-Behörde nach der Kriminalhauptstellenverordnung bei bestimmten (schweren) Straftaten auch für den Märkischen Kreis, den Kreis Siegen-Wittgenstein, den Kreis Olpe und den Ennepe-Ruhr-Kreis (außer Witten) zuständig. Hagen ist derzeit Ausbildungsbehörde für Kommissaranwärterinnen und Kommissaranwärter, Regierungsinspektoranwärterinnen und Regierungsinspektoranwärter, Regierungsinspektoranwärterinnen und Regierungsinspektoranwärter IT und Kfz-Mechatronikerinnen und Kfz-Mechatroniker.
Das Polizeipräsidium Hagen gliedert sich in die Direktionen Gefahrenabwehr/Einsatz, Kriminalität, Verkehr und Zentrale Aufgaben.
Ihre Aufgaben
- rechtliche Beratung der Behördenleitung sowie der Verwaltungsmitarbeiterinnen und Verwaltungsmitarbeiter der Direktion Zentrale Aufgaben im Hinblick auf komplexe juristische Fragestellungen
- Bearbeitung komplexer Verwaltungsvorgänge aus allen Bereichen der Direktion Zentrale Aufgaben, insbesondere aus dem öffentlichen Dienstrecht (z. B. strittige Fälle bei der Beurteilung und Beförderung von Beamtinnen oder Beamten etc.), Spezialfälle im Schadens-, Waffen-, und Versammlungsrecht, Begleitung gerichtlicher oder außergerichtlicher arbeitsrechtlicher Verfahren wie bspw. Abmahnungen oder Kündigungen, tarifliche Spezialfälle im Bereich Zulagen oder Eingruppierungen
- gerichtliche und außergerichtliche Vertretung des Polizeipräsidiums Hagen
- Beobachtung, Bewertung und Umsetzung von relevanten Rechtsentwicklungen in allen für die Direktion Zentrale Aufgaben einschlägigen Rechtsgebieten
Ihr Profil
Erforderlich
- Mindestens erfolgreich abgeschlossenes rechtswissenschaftliches Studium (1. Staatsexamen)
Wünschenswert
- Bereitschaft und Affinität sich schnell in neue Rechtsgebiete einzuarbeiten
- Bereitschaft zur Teilnahme an Einsätzen auch außerhalb der Regelarbeitszeit bei besonderen Anlässen
- Englischkenntnisse in Wort und Schrift
- Erfahrungen bei der Recherche in einschlägigen Internetportalen
- Erfahrungen im Öffentlichen Dienstrecht, Beamtenrecht, Verwaltungsrecht sowie im allgemeinen Zivilrecht
- Ergebnisorientierung/Leistungsmotivation
- Fachwissen
- Fahrerlaubnis der Klasse B
- Kommunikationsfähigkeit
- Organisations- und Planungsfähigkeit
- Teamfähigkeit
- fachgebundene Arbeitsmethoden
Unser Angebot
- Ein Arbeitsverhältnis nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L).
- Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 12 der Entgeltordnung (EGO) zum TV-L. Dies entspricht zurzeit bei Einstellung € 4193,48 (Erfahrungsstufe 1) bis 5068,49 (Erfahrungsstufe 3) Bruttoentgelt im Monat. Die Zuordnung zu einer Erfahrungsstufe erfolgt gem. § 16 TV-L in einer Einzelfallprüfung.
- Die Stellenbesetzung erfolgt unbefristet in Vollzeit (39,83 Wochenstunden).
- umfangreiche Fortbildungsangebote
- Zusatzversorgung zur gesetzlichen Rente
- flexible Arbeitszeiten
- Jahressonderzahlung
- kostenlose Parkplätze und gute ÖPNV-Anbindung
- behördliches Gesundheitsmanagement
- unbefristeter und gesicherter Arbeitsplatz
- sinnvolle, spannende und gesellschaftlich relevante Tätigkeiten
Sonstige Hinweise:
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Mit der Übersendung Ihrer Bewerbung erklären Sie sich gleichzeitig einverstanden, dass erforderliche Daten im Rahmen des Auswahlverfahrens vorübergehend gespeichert werden und eine Sicherheitsprüfung Ihrer Person erfolgt.
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Es wird darauf hingewiesen, dass das Vorliegen von Vorstrafen sowie aktuelle Straf- bzw. Ermittlungsverfahren zum Ausschluss vom Bewerbungsverfahren führen kann.
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Auf Grundlage der eingereichten Unterlagen erfolgt eine inhaltliche Vorauswahl. Anschließend werden die ausgewählten Bewerbenden zu einem strukturierten Interview im Polizeipräsidium Hagen eingeladen.
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Die Auswahlgespräche werden voraussichtlich in der KW 8 stattfinden.
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Wir begrüßen Bewerbungen von Personen unabhängig von deren Geschlecht, ethnischer, kultureller oder sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität.
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Die Wahrnehmung der Tätigkeit in Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich.
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Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung werden Frauen bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen (Landesgleichstellungsgesetz).
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Wir freuen uns besonders über Bewerbungen von Menschen mit einer Schwerbehinderung, ihnen Gleichgestellten im Sinne des § 2 Abs. 3 SGB IX sowie Menschen mit einer Einwanderungsgeschichte.
Bewerbungsfristende: 08.02.2026
Wir haben Ihr Interesse geweckt?
Bitte reichen Sie Ihre vollständige und aussagekräftige Bewerbung ausschließlich über unser Bewerbungsportal bis zum 08.02.2026ein:
https://jobs.polizei.nrw/index.php?ac=login&jobad_id=2690
Ihre Bewerbungsunterlagen müssen vollständig sein und Folgendes enthalten:
- Bewerbungsanschreiben
- Lebenslauf
- Nachweis über ein ausschreibungsrelevantes und erfolgreich abgeschlossenes Studium
- Arbeitszeugnisse
Aufgrund Ihrer Bewerbung auf eine Stellenausschreibung des PP Hagen werden im erforderlichen Umfang Ihre personenbezogenen Daten verarbeitet. Alle Infos dazu finden Sie über folgenden Link: https://url.nrw/Datenschutzinformationen.
Art des Abschlusses
- Abschluss Hochschule / Duales Studium / Berufsakademie
