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Leitung des Fachbereichs I  „Zentrale Dienste“  (w/m/d) beim Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen

Leitung des Fachbereichs I „Zentrale Dienste“ (w/m/d) beim Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen

locationAlbrecht-Thaer-Straße 34, 48147 Münster, Deutschland

Das Ministerium für Landwirtschaft

und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

besetzt zum 1. Juni 2026

beim

Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen

die Stelle der

Leitung des Fachbereichs I

„Zentrale Dienste“

(w/m/d)

(Bes.Gr. B 2 LBesO B NRW bzw. vergleichbares außertarifliches Entgelt

Dienstort ist Münster.

Der Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen (Wald und Holz NRW) ist mit seinen ca. 1.200 Beschäftigten in der Zentrale und den 15 Regionalforstämtern als Einheitsforstverwaltung mit der Bewirtschaftung des landeseigenen Forstes, der Betreuung des privaten und kommunalen Waldbesitzes sowie mit den hoheitlichen Aufgaben der Sicherung der Walderhaltung betraut. Als rechtlich unselbstständiger, organisatorisch selbstständiger Teil der Landesverwaltung legt er in Anlehnung an das Handelsgesetzbuch (HGB) Rechnung. Das Verwaltungsgrundvermögen der Sonderliegenschaft Forst ist dem Betrieb durch Gesetz wirtschaftlich zugeordnet.

Der Fachbereich I „Zentrale Dienste“ ist insbesondere dafür verantwortlich, die übrigen Fachbereiche bei ihrer Aufgabenerfüllung für den Wald in NRW optimal zu unterstützen.

Aufgabenschwerpunkte der Tätigkeit:

Der Fachbereichsleitung obliegt die Steuerung und Koordination der Querschnittsaufgaben von Wald und Holz NRW sowie die Weiterentwicklung der serviceorientierten Dienstleistungen des Fachbereichs „Zentrale Dienste“ mit ca. 80 Beschäftigten in den dem Fachbereich zugeordneten Teams:

  • Personal / Organisation; Aus- und Fortbildung
  • Finanzen / Controlling; Haushalt, Finanzbuchhaltung / Steuern, KLR / EGovernment, Naturalbuchhaltung, Controlling / Risikomanagement
  • Serviceleistung / Standortentwicklung
  • IT / Geodateneinsatz; IT-Systemtechnik, IT-Systemservice, Geodatenkoordination / Fernerkundung, Anwendungsentwicklung GIS
  • Justitiariat / Vergabe

Der Fachbereich schafft damit die erforderlichen Rahmenbedingungen für die betrieblichen Prozesse der drei Geschäftsfelder „Landeseigener Forstbetrieb“, „Forstliche Dienstleistungen“ und „Hoheit“.

Die Leitungsfunktion umfasst:

  • Führung der Mitarbeitenden des Fachbereiches in der Zentrale sowie Wahrnehmung der Aufgabe als Fachvorgesetze/r der Leitungen der Fachgebiete „Zentrale Dienste“ in den Regionalforstämtern,
  • Entwicklung von Zielen und Strategien,
  • Steuerung mit Zielvereinbarungen,
  • Produkte- und Budgetverantwortung,
  • Mitwirkung bei fachbereichsübergreifenden Prozessen zur Weiterentwicklung des Landesbetriebes.

Fachliches Anforderungsprofil:

  • Laufbahnbefähigung für die Laufbahngruppe 2, zweites Einstiegsamt der allgemeinen Verwaltung (ehem. Laufbahnbefähigung für den höheren allgemeinen Verwaltungsdienst) oder ein erfolgreich abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaften mit erster und zweiter juristischer Staatsprüfung (jeweils mindestens mit der Note „befriedigend“) oder Laufbahnbefähigung für die Laufbahngruppe 2, zweites Einstiegsamt des forstlichen Dienstes (ehem. Laufbahnbefähigung für den höheren Forstdienst) oder ein forstwissenschaftlicher Masterabschluss mit einer betriebswirtschaftlichen Zusatzqualifikation (mindestens Bachelor),
  • mindestens 3 Jahre berufliche Tätigkeit in Forstverwaltungen (vorzugsweise in Querschnittsfunktionen),
  • mindestens 3 Jahre Erfahrung in einer Leitungsfunktionen mit Personalverantwortung.

Von Vorteil sind:

  • Ein besonderes Verständnis für betriebswirtschaftliche Zusammenhänge und deren planerische Umsetzung,
  • Erfahrungen und Kenntnisse forstorganisatorischer, personeller und forstbetrieblicher Zusammenhänge.

Die Stellenausschreibung richtet sich an Beamtinnen und Beamte, die mindestens ein Amt der Besoldungsgruppe A 16 LBesO A NRW bekleiden, sowie an vergleichbare, unbefristete Tarifbeschäftigte, die mindestens ein außertarifliches Entgelt analog der Besoldungsgruppe A 16 LBesO A NRW erhalten, sowie an verwaltungsexterne Bewerberinnen und Bewerber, die ein vergleichbares Entgelt erhalten.

Das mit der Funktion verbundene Amt der Besoldungsgruppe B 2 LBesO B NRW wird, bei Vorliegen der laufbahnrechtlichen Voraussetzungen, zunächst im Beamtenverhältnis auf Probe für die Dauer von zwei Jahren übertragen (§ 21 LBG NRW).

§ 21 LBG NRW wird für Beschäftigte analog angewandt. Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes wird der Differenzbetrag ihres bisherigen tariflichen oder außertariflichen Entgelts zur Besoldungsgruppe B 2 für die Dauer der Wahrnehmung der leitenden Funktion auf Probe für die Dauer von zwei Jahren als Zulage gewährt.

Bei Bewerberinnen und Bewerbern außerhalb des öffentlichen Dienstes erfolgt die Eingruppierung bzw. die Gewährung des außertariflichen Entgelts unter Berücksichtigung der Dauer vergleichbarer Tätigkeiten in der Laufbahngruppe 2, 2. Einstiegsamt (ehem. höherer Dienst), entsprechend der Regelung für die Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes.

Persönliches Anforderungsprofil:

Die Leitung des Fachbereichs „Zentrale Dienste“ setzt eine verantwortungsbewusste, zielstrebige und entscheidungsfreudige Persönlichkeit voraus. Für die erfolgreiche Bewältigung der Aufgabe wird innovatives und konzeptionelles Denkvermögen sowie strategische, fachübergreifende Kompetenz erwartet. Die Aufgabe erfordert Motivationsvermögen und besondere Kommunikationsfähigkeit ebenso wie eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit mit der Leitung des Landesbetriebes und den anderen Fachbereichen, den Regionalforstamtsleitungen und den Fachgebietsleitungen. Ein kooperatives Führungsverhalten geprägt von sozialer Kompetenz in den verwaltungsinternen Abstimmungs- und Entscheidungsprozessen wird erwartet.

Wir bieten Ihnen:

  • Eine berufliche Herausforderung mit verantwortungsvollen und vielseitigen Aufgaben,
  • eine flexible Arbeitszeitregelung,
  • die Möglichkeit zur Teilzeitbeschäftigung und Telearbeit,
  • die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege,
  • eine Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst (VBL) für Tarifbeschäftigte,
  • ein breites Angebot im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements,
  • ein attraktives Fortbildungsangebot.

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die berufliche Entwicklung von Frauen. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht. In Bereichen, in denen Frauen noch unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Außerdem sehen wir uns der Gleichstellung von schwerbehinderten und nicht schwerbehinderten Beschäftigten in besonderer Weise verpflichtet und begrüßen deshalb ausdrücklich Bewerbungen von Menschen mit Behinderung.

Eine Abbildung der Vielfalt in unserer Gesellschaft bei unseren Beschäftigten ist uns wichtig. Deshalb sind Bewerbungen aller Menschen unabhängig von Alter, ethnischer Herkunft, Nationalität, Geschlecht, geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung, Religion, Weltanschauung oder sozialer Herkunft ausdrücklich willkommen.

Für Fragen zum Aufgabengebiet steht Ihnen Herr Scherer (Tel. 0251/91797-200) und für personalrechtliche Rückfragen steht Ihnen Frau Heuser (Tel. 0211/3843-1241) zur Verfügung.

Bei Interesse senden Sie bitte Ihre aussagekräftige und vollständige Bewerbung

möglichst ausschließlich per E-Mail (Bewerbung@mlv.nrw.de)

bis zum 02.03.2026 an das

Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz

des Landes Nordrhein-Westfalen

- Personalreferat I B.2 -

Kennziffer 01B2-54

Stadttor 1

40219 Düsseldorf.

Später eingehende Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen chronologisch abgelegt in einer PDF-Datei. Der E-Mail sind zudem der Personalbogen und die Datenschutzerklärung beizufügen (s. Anlagen).

Art des Abschlusses

  • Abschluss Hochschule / Duales Studium / Berufsakademie

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