
studentische Hilfskraft (m/w/d) im Forschungsprojekt „KRISENFIT“
Beim Institut der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als
studentische Hilfskraft (m/w/d) im Forschungsprojekt „KRISENFIT“
zu besetzen.
Ihr zukünftiger Aufgabenbereich:
Das Institut der Feuerwehr NRW (IdF NRW) ist die zentrale Einrichtung zur Aus- und Fortbildung von Führungskräften der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Mit zurzeit 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Abteilungen Brandschutz/Hilfeleistung, Katastrophenschutz/Technologie und Zentrale Dienste liegt das Institut im Herzen der Universitätsstadt Münster.
Das IdF NRW beteiligt sich an Forschungsvorhaben der EU und Deutschlands, die ein hohes Potential haben, Schutz und Sicherheit für Einsatzkräfte sowie das der Bevölkerung zu verbessern. Die Ergebnisse der Forschungsprojekte fließen in die Lehre ein bzw. werden veröffentlicht, sodass diese für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben genutzt werden können. Die Mitwirkung in diesem Projekt ist im Dezernat K2 „Krisenmanagement und Forschung“ des Instituts der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen angesiedelt.
Kommunalverwaltungen spielen im Krisenmanagement eine entscheidende Rolle. Verschiedene größere Lagen haben gezeigt, dass derzeit ein deutlicher Bedarf einer Verbesserung ihrer Fähigkeiten zur Selbstevaluation für den Krisen- oder Katastrophenfall besteht. Das Projekt KRISENFIT zielt darauf ab, kommunalen Akteuren „maßgeschneiderte“ Strategien und Instrumente zur Stärkung ihres Krisenmanagements und ihrer Resilienz an die Hand zu geben. Weitere Informationen zum Forschungsprojekt können auf der Internetseite https://krisenfit.uni-wuppertal.de/ nachgelesen werden.
Das IdF NRW übernimmt mehrere Aufgaben innerhalb des Projektes. Diese beziehen sich zum einem auf die Entwicklung und Evaluation eines Selbstevaluationstools zur Einschätzung des Krisenfitnesslevels von Kommunen und zum anderen auf die Entwicklung und Evaluation eines modularen Übungskonzeptes für das kommunale Krisenmanagement. Beide Aufgaben werden mit Unterstützung von Projektpartnern bzw. mit deren Unterstützung erarbeitet und umgesetzt.
Ihre Aufgaben im Projekt umfassen im Wesentlichen:
- Unterstützende Tätigkeiten im Rahmen der Vorbereitung, Durchführung und Evaluation von Pilotseminaren
- Erhebung und Auswertung von qualitativen sowie quantitativen Daten,
- Aufbereitung von Daten,
- Begleitung von Workshops,
- Literaturrecherchen,
- Unterstützung bei der Erstellung eines Schulungskonzeptes,
- Unterstützung bei der Erstellung von Berichten.
Anforderungsprofil:
- eingeschriebene/r Student/in in einem der folgenden einschlägigen Studiengänge:
- Gefahrenabwehr, Krisen-/Notfallmanagement, Sicherheit und Katastrophenmanagement, Katastrophenschutz bzw. vergleichbarer Studiengänge;
- Studiengänge mit pädagogischer bzw. erziehungswissenschaftlicher Ausrichtung;
- Sozialwissenschaftliche Studiengänge (bspw. Soziologie, Politikwissenschaft, Kommunikationswissenschaft u.Ä.);
- Psychologie;
- Verwaltungswissenschaft.
- Kommunikationsfähigkeit, Organisationsvermögen und Teamfähigkeit;
- Wünschenswert, aber nicht Voraussetzung sind Kenntnisse in der Gefahrenabwehr, vorzugsweise durch eine Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr bzw. THW oder einer Hilfsorganisation;
- Bereitschaft zu gelegentlichen Dienstreisen.
Wir bieten:
- eine bis zum 31.08.2027 befristete Stelle;
- Möglichkeit zur Wahrnehmung eines Teils der wöchentlichen Arbeitszeit in Telearbeit nach Absprache;
- Möglichkeit zur Hospitation in ausgewählten Lehrveranstaltungen des IdF NRW im Bereich des kommunalen Krisenmanagements;
- eine wöchentliche Arbeitszeit von max. 20 Std.;
- Vergütung je nach persönlichen Voraussetzungen bis Entgeltgruppe 3 TV-L NRW.
Wir wertschätzen Vielfalt und begrüßen daher alle Bewerbungen – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität.
Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die berufliche Entwicklung von Frauen. Bewerbungen von Frauen werden daher besonders begrüßt. In Bereichen, in denen Frauen noch unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbenden liegende Gründe überwiegen.
Das Auswahlverfahren besteht aus einer Aufgabenstellung (Vorbereitungszeit) sowie einem mündlichen Teil.
Für Rückfragen zu den zu besetzenden Stellen stehen Ihnen
- Forschungskoordinatorin Frau Dr. Monika Rode (Tel. 0251/3112-3224)
und in Verfahrensfragen
- Herr Justus Döking (Tel. 0251/3112-4122)
gerne zur Verfügung.
Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, dann senden Sie bitte Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (u.a. tabellarischer Lebenslauf, Prüfungs- und Arbeitszeugnisse und soweit vorhanden eine Kopie der letzten dienstlichen Beurteilung bzw. einer vergleichbaren Leistungsbewertung) bis zum 31.05.2026 per E-Mail an: bewerbung@idf.nrw.de
