
W2-Professur für Medienkulturwissenschaft mit Schwerpunkt Mediensysteme
An der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ist im Institut für Kulturwissenschaften zum 01.10.2027 eine
W2-Professur für Medienkulturwissenschaft mit Schwerpunkt Mediensysteme
zu besetzen.
Die Professur vertritt das Fach Medienkulturwissenschaft in Forschung und Lehre in seiner gesamten Breite und setzt einen Schwerpunkt auf die Analyse von Mediensystemen. Mediensysteme sollen in ihren theoretischen, historischen, gesellschaftlichen, ökonomischen und technischen Dimensionen untersucht werden. Mögliche Schwerpunkte in der Forschung sind: Medientechnologien, Infrastrukturen, Medienökologien und/oder Netzwerkforschung.
Die erfolgreiche Einwerbung kompetitiver Drittmittel wird vorausgesetzt. Eine Einbindung in Forschungsnetzwerke bzw. Forschungskooperationen ist erwünscht. Eine langjährige, einschlägige Lehrerfahrung im Bereich der Medienkulturwissenschaft muss nachgewiesen sein.
Einstellungsvoraussetzungen sind gemäß § 36 Hochschulgesetz Nordrhein-Westfalen neben den allgemeinen dienstrechtlichen Voraussetzungen:
• eine einschlägige qualifizierte Promotion in der Medien-, Medienkulturwissenschaft, Film-, Theater-wissenschaft bzw. in Media Studies,
• Habilitation oder habilitationsäquivalente wissenschaftliche Leistungen,
• pädagogische Eignung, nachgewiesen beispielsweise durch Lehrevaluationen, Lehrpreise oder hochschuldidaktische Weiterbildungen,
• die Fähigkeit zur Übernahme von deutschsprachigen Lehrveranstaltungen.
Ein Engagement im Rahmen der Bürgeruniversität der Heinrich-Heine-Universität zur Förderung des Dialogs zwischen Wissenschaft und Gesellschaft mit Bezug zu aktuellen gesellschaftlichen Debatten ist erwünscht, ebenso wie die Beteiligung an der deutschsprachigen akademischen Selbst-verwaltung und die Übernahme von englischsprachigen Lehrveranstaltungen. Die Bereitschaft zur Mitarbeit am Aufbau des Centers für Digital Humanities wird erwartet.
Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.
Die Heinrich-Heine-Universität vertritt das Prinzip der „Exzellenz durch Vielfalt". Sie hat die „Charta der Vielfalt" unterzeichnet und erfolgreich am Audit „Vielfalt gestalten" des Stifterverbandes teilgenommen. Sie ist als familiengerechte Hochschule zertifiziert und hat sich zum Ziel gesetzt, die Vielfalt ihrer Mitarbeiter*innen zu fördern.
Die Bewerbung geeigneter Schwerbehinderter und gleichgestellter behinderter Menschen im Sinne des SGB IX ist erwünscht.
An der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf werden Stellenbesetzungen grundsätzlich auch in Teilzeit vorgenommen, soweit nicht im Einzelfall zwingende dienstliche Gründe entgegenstehen.
Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf verfügt über einen Dual Career Service und ist Mitglied im Dual Career Netzwerk Rheinland. Nähere Informationen unter www.dualcareer-rheinland.de.
Bitte reichen Sie Ihre Bewerbung mit (1) einem Motivationsschreiben, (2) einem Curriculum Vitae einschließlich der Liste aller wissenschaftlichen Publikationen mit Hervorhebung der fünf wichtigsten Veröffentlichungen, einem Vortragsverzeichnis der letzten fünf Jahre, einem Verzeichnis der Lehrveranstaltungen der letzten drei Semester inkl. Evaluationen, Zeugnisse und Urkunden, Angaben zu betreuten und laufenden Promotionen und einer tabellarischen Aufstellung der persönlich kompetitiv eingeworbenen Drittmittel sowie (3) einem kurz gefassten Forschungs- und Lehrkonzept von jeweils maximal zwei Seiten in digitaler Form im Berufungsportal unter https://berufungsportal.hhu.de ein.
Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an folgende E-Mail-Adresse: berufungsportal.phil@hhu.de
Bewerbungsschluss ist der 30.06.2026.
