
wissenschaftliche Mitarbeitende (m/w/d) in zwei Forschungsprojekten
Beim Institut der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen sind ab sofort zwei befristete Stellen als
wissenschaftliche Mitarbeitende (m/w/d)
in zwei Forschungsprojekten
in einer Vollzeit- oder zwei Teilzeitstellen zu besetzen.
Ihr zukünftiger Aufgabenbereich:
Das Institut der Feuerwehr NRW ist die zentrale Einrichtung zur Aus- und Fortbildung von Führungskräften der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Mit zurzeit 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Abteilungen Brandschutz/Hilfeleistung, Katastrophenschutz/Technologie und Zentrale Dienste liegt das Institut im Herzen der Universitätsstadt Münster.
Das Institut der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen beteiligt sich an Forschungsvorhaben der EU und Deutschlands, die ein hohes Potential haben, Schutz und Sicherheit für Einsatzkräfte sowie das der Bevölkerung zu verbessern. Die Ergebnisse der Forschungsprojekte fließen in die Lehre ein bzw. werden veröffentlicht, sodass diese für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben genutzt werden können. Die Mitwirkung in diesem Projekt ist im Dezernat K2 „Krisenmanagement und Forschung“ des Instituts der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen angesiedelt.
In dem durch die Europäische Union geförderten Projekt PROAFTIC beteiligt sich das Institut der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen an dem Teilprojekt mit folgenden Aufgaben:
- Beratung zu den Anforderungen an die Infrarotkamera und die Sensoren der Drohnen (z. B. Datenverarbeitung, Handhabung, Reichweite, Einsatzgebiete,) zur Erkennung von Bränden und Glutnestern
- Mitwirkung an der Entwicklung des Evaluierungskonzepts und der Durchführung der Evaluierung mit (z. B. teilnehmende Beobachtung, Indikatoren für die Zuverlässigkeit der Sensordaten, Benutzerfreundlichkeit und Robustheit der Sensorstruktur, Sensors und Antenne bei hohen Temperaturschwankungen, Erschütterung etc.)
- Mitwirkung an Veröffentlichungen
- Teilnahme an Projekttreffen sowie
- Mitwirkung an der Kommunikation über das Projekt.
Aufgaben in dem durch das Interreg geförderte Projekt Energy Storage Governance sind im Wesentlichen:
- Formulierung von Anforderungen und Bedarfe an ein Speicher- und Ladesystem für Behörden der kritischen Infrastruktur in der Grenzregion zwischen Deutschland und den Niederlanden
- Mitwirkung bei der Entwicklung eines Schulungsprogrammes,
- Teilnahme an Projekttreffen sowie
- Mitwirkung an der Kommunikation über das Projekt
Für diese Projekte suchen wir wissenschaftliche Mitarbeitende (w/m/d). Die Stelle ist vorzugsweise in einer Vollzeitstelle zu besetzen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Stelle auf zwei Teilzeitstellen aufzuteilen. Die Projektlaufzeiten sind für 24 Monate vorgesehen. Eine sich daran anschließende Weiterbeschäftigung im Zuge eines anderen Projektes ist denkbar.
Anforderungsprofil:
Diese Stellenausschreibung richtet sich an alle Personen, die ein wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder vergleichbar) in einem der folgenden Studiengänge erfolgreich abgeschlossen haben:
- Gefahrenabwehr, Krisen-/Notfallmanagement, Sicherheit und Katastrophenmanagement, Katastrophenschutz bzw. vergleichbarer Studiengänge
- Ingenieurwesen, Risikoingenieur bzw. vergleichbare Studiengänge
- Elektrotechnik
- Maschinenbau und Sicherheitstechnik
- Vorbeugender Brandschutz
- Sicherheit und Gefahrenabwehr
Wünschenswert sind darüber hinaus
- Kenntnisse im Katastrophenschutz vorzugsweise durch eine Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr oder des Technischen Hilfswerks,
- Wünschenswert, sind Erfahrungen in der Projektarbeit
- Kommunikationsfähigkeit, selbstständiges Arbeiten, Organisationsvermögen, Reisebereitschaft und Teamfähigkeit,
- Englisch- und/oder Niederländisch-Kenntnisse in Wort und Schrift.
Wir bieten
- zwei befristete Teilzeitstellen oder eine befristete Vollzeitstelle bis zu 24 Monaten
- eine wöchentliche Arbeitszeit von bis zu 39,89 Stunden
- Möglichkeit der Telearbeit
- eine familienfreundliche Organisation
- Möglichkeit der Mitwirkung an neuen Projektanträgen
- Vergütung je nach persönlichen Voraussetzungen bis Entgeltgruppe 13 TV-L
Uns liegt die berufliche Entwicklung von Frauen besonders am Herzen. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht. In Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.
Außerdem freuen wir uns ganz besonders über Bewerbungen von Menschen, von denen bisher noch zu wenige bei uns arbeiten: Menschen mit Schwerbehinderung, ihnen gleichgestellte Menschen sowie Menschen mit einer Migrationsgeschichte. Das Auswahlverfahren besteht aus einer Aufgabenstellung (Vorbereitungszeit) sowie einem mündlichen Teil.
Für Rückfragen zu den zu besetzenden Stellen stehen Ihnen
Forschungskoordinatorin Frau Dr. Monika Rode (Tel. 0251/3122-3224)
und in Verfahrensfragen
Herr Justus Döking (Tel. 0251/3112-4122)
gerne zur Verfügung.
Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, dann senden Sie bitte Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (u.a. tabellarischer Lebenslauf, Prüfungs- und Arbeitszeugnisse und soweit vorhanden eine Kopie der letzten dienstlichen Beurteilung bzw. einer vergleichbaren Leistungsbewertung) über das digitale Bewerbungsportal des Landes NRW zu. Bitte nutzen hierzu den nachfolgenden Link: QR-Code und Link.
Eine Bewerbung ist ausschließlich über das digitale Bewerbungsportal des Landes NRW möglich. Bitte nutzen Sie hierzu bis zum 30.08.2026 den Link: https://bewerbung.nrw/BVPlus/?stellenID=100535723
Art des Abschlusses
- Abgeschlossene Berufsausbildung / Lehrabschluss
- Abschluss Hochschule / Duales Studium / Berufsakademie
