
wissenschaftliche:n Mitarbeiter:in (w/m/d) an Universitäten
Die Universität Duisburg-Essen (UDE) sucht am Campus Duisburg, in der Fakultät für Ingenieurwissenschaften, Institut für Produktentstehung und Materialtechnologie, Lehrstuhl Fertigungstechnik eine:n
wissenschaftliche:n Mitarbeiter:in (w/m/d) an Universitäten
(Entgeltgruppe 13 TV-L, 100 %, brutto 42.834 € - 60.882 €)
Der Lehrstuhl Fertigungstechnik, angesiedelt im Institut für Produktentstehung und Materialtechnologie, beschäftigt sich in seinen Forschungsaktivitäten seit über 20 Jahren mit grundlagen- und anwendungsrelevanten Fragestellungen im Bereich der Additiven Fertigung. Die Arbeiten sind in fünf Schwerpunktfeldern angesiedelt: Prozessgrundlagen, Smart Monitoring, Adaptive Prozessführung, Prozessketten sowie Applikation & Transfer. Im Fokus der ausgeschriebenen Stelle steht die adaptive Prozessregelung für das Laser Powder Bed Fusion Verfahren (PBF-LB/M): Auf Basis hochauflösender In-situ-Monitoring-Ansätze (z.B. Pyrometrie, optische Emissionsspektroskopie, Hochgeschwindigkeitsbildgebung) sollen aus den Prozesssignalen quantitative Erkenntnisse über das momentane Prozessgeschehen gewonnen und unmittelbar für die Prozessregelung auf kurzen Zeitskalen genutzt werden.
Ihre Aufgaben
● Sie übernehmen Forschungs- und Entwicklungsaufgaben zur adaptiven Prozessregelung und zum In-situ-Monitoring im Bereich PBF-LB/M
● Sie konzipieren die zugehörige Sensorik- und Regelungshardware, u. a. auf Basis von FPGA-Systemen, und entwickeln diese weiter
● Sie wirken an der physikbasierten und datengetriebenen Modellierung des Prozesses mit
● Sie bereiten die erarbeiteten Ergebnisse für Fachpublikationen und interessierte Industriepartner auf
● Sie übernehmen Lehraufgaben im Rahmen des Lehrdeputats des Lehrstuhls
● Sie wirken am Ausbau des Forschungsschwerpunkts mit, bspw. durch Unterstützung bei der Drittmittelakquise
Ihr Profil
● Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder gleichwertig) einer ingenieur- oder naturwissenschaftlichen Fachrichtung mit Bezug zur additiven Fertigung; bei Bewerbung als PostDoc zusätzlich eine einschlägig abgeschlossene Promotion
● Erfahrung im Bereich der additiven Fertigung, insbesondere des PBF-LB/M-Verfahrens
● Kenntnisse in Elektrotechnik, Regelungstechnik und FPGA-Programmierung (z. B. VHDL/Verilog) wünschenswert
● Sicherer Umgang mit modernen, auch KI-gestützten Werkzeugen der Softwareentwicklung (z.B. Python) wird vorausgesetzt
● Sichere Kommunikation auf Deutsch und Englisch, strukturierte und analytische Arbeitsweise
Im Rahmen der Tätigkeit wird Gelegenheit zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation geboten.
Sie erwartet
· ein abwechslungsreiches, vielseitiges Aufgabengebiet in einem lebendigen Arbeitsbereich
· eine interessante, verantwortungsvolle Tätigkeit mit großem Gestaltungspotenzial
· ein kollegiales Arbeitsumfeld mit einem respektvollen, wertschätzenden Miteinander
· die Möglichkeit zur Promotion./Habilitation mit zahlreichen Unterstützungsangeboten
· Familienfreundlichkeit durch Betreuungsangebote für Ihre Kinder
· Beratung bei familiären Pflegeaufgaben
· ein breit aufgestelltes Fort- und Weiterbildungsangebot, individuelle Einarbeitung
· eine sehr gute ÖPNV-Anbindung und kostenfreie Parkplätze
· attraktive Sport- und Gesundheitsangebote (Hochschulsport)
· die Möglichkeit von Homeoffice
Besetzungszeitpunkt 01.10.2026
Vertragsdauer 48 Monate
Arbeitszeit 100 Prozent einer Vollzeitstelle, (Teilzeitbeschäftigung ist möglich)
Bewerbungsfrist 10.09.2026
Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer 395-26 an Herrn Univ.-Prof. Dr.-Ing. Florian Eibl, Universität Duisburg-Essen, Fakultät für Ingenieurwissenschaften,47048 Duisburg, via E-Mail an lisa.meiers@uni-due.de .
Informationen über die Fakultät und die ausschreibende Stelle finden Sie unter:
http://www.uni-due.de/iw/de/de
Die Universität Duisburg- Essen verfolgt das Ziel, die Vielfalt ihrer Mitglieder zu fördern
(s. https://www.uni-due.de/diversity).
Sie strebt die Erhöhung des Anteils der Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert deshalb einschlägig qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes NRW bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.
Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter und ihnen gleichgestellter Menschen i. S. des § 2 Abs. 3 SGB IX sind erwünscht.
Art des Abschlusses
- Abgeschlossene Berufsausbildung / Lehrabschluss
- Abschluss Hochschule / Duales Studium / Berufsakademie
