
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d)
An der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ist am Institut für Theoretische Chemie und Computerchemie die Stelle einer*eines Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d)
Aufgabenschwerpunkte
- Konzeption und Weiterentwicklung hybrider Methoden zur quantenmechanisch/klassischen Dynamiksimulation photoaktiver Moleküle unter expliziter Einbeziehung komplexer Umgebungen
- Aufbau, Betrieb und Administration eines Hochleistungsrechenclusters (HPC)
- Sicherstellung des laufenden Betriebs, inklusive Wartung und Reparatur der Hardware sowie Betreuung der System- und Anwendungssoftware
- Anwenderunterstützung des wissenschaftlichen Personals bei technischen und IT-bezogenen Fragestellungen im täglichen Betrieb
- Mitbetreuung von Abschlussarbeiten und Promotionen
- 8 SWS Lehrdeputat
- 20% Unterstützung bei anderen IT-bezogenen Aufgaben am Fachbereich Chemie
Ihr Profil
- Promotion in der theoretischen Chemie oder einem eng verwandten Fachgebiet
- Mindestens vierjährige Postdoc-Tätigkeit - Nachweisbare Erfahrung in der akademischen Lehre (z. B. Entwicklung und Durchführung von Lehrveranstaltungen) und in der Betreuung von Studierenden
- Sehr gute Kenntnisse in Python oder vergleichbaren modernen Programmiersprachen sowie Erfahrung in der Entwicklung wissenschaftlicher Software, insbesondere im Bereich Elektronenstrukturmethoden (z. B. Q-Chem, Orca, PySCF) sowie quantenmechanischer und/oder semiklassischer Dynamiksimulation angeregter Zustände (z. B. MCTDH, Quantics, PySurf)
- Umfassende Erfahrung im eigenständigen Verfassen sowie in der kooperativen Erstellung wissenschaftlicher Publikationen
- Bereitschaft zur Einwerbung kompetitiver Drittmittel
- Teamfähigkeit, Eigeninitiative und ausgeprägte Kommunikationsstärke
- Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
Unser Angebot
- Unbefristete Beschäftigung im öffentlichen Dienst nach Entgeltgruppe 13 TV-L (100 %)
- Ein attraktives, wissenschaftlich exzellentes Arbeitsumfeld am Institut für Theoretische Chemie und Computerchemie
- Zugang zu leistungsfähigen Hochleistungsrechenressourcen, insbesondere einem institutseigenen HPC-Cluster und den zentralen HPC-Cluster „hilbert" der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
- Freiheit zur Entwicklung eines eigenständigen wissenschaftlichen Profils im Rahmen der thematischen Ausrichtung des Instituts
- Unterstützung bei der Einwerbung und administrativen Abwicklung von Drittmittelprojekten, einschließlich (inter)nationaler und EUFörderprogramme
- Möglichkeit, eigene Drittmittelanträge am Institut anzusiedeln und eigenverantwortlich wissenschaftliche Projekte durchzuführen
- Ein kollegiales, interdisziplinäres Umfeld mit kurzen Entscheidungswegen und enger Anbindung an Forschung und Lehre
Über uns
Das Institut für Theoretische und computergestützte Chemie ist Teil der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Heinrich-HeineUniversität Düsseldorf (HHU). Das Institut betreibt international sichtbare Forschung auf dem Gebiet der theoretischen und computergestützten Chemie mit einem Schwerpunkt auf der Entwicklung und Anwendung fortgeschrittener theoretischer Konzepte für hybrid quantenmechanisch/klassische Dynamiksimulationen photoaktiver molekularer Systeme unter expliziter Berücksichtigung komplexer Umgebungen. Eine zentrale Stärke liegt in der Weiterentwicklung theoretischer Methoden zur Beschreibung angeregter Zustände und nichtadiabatischer Prozesse, verbunden mit einer starken Beteiligung an der Entwicklung weltweit führender Software für Quantenchemie sowie quantenmechanisch/klassische Dynamik. Die institutseigene Softwareentwicklung stellt eine tragende Säule der Forschungsstrategie dar und stellt offene, erweiterbare Infrastrukturen für die wissenschaftliche Gemeinschaft bereit. Aufbauend auf seiner methodischen Expertise, hochrangigen Forschungsergebnissen, einer etablierten Softwarelandschaft sowie der engen Einbindung in die experimentelle Forschung an der HHU und in die Zusammenarbeit mit international führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, verfolgt das Institut das Ziel, seine führende Rolle weiter auszubauen und durch neue Forschungsschwerpunkte sowie unabhängige Forschungsrichtungen auf höchstem internationalem Niveau zu erweitern. Interdisziplinäre Forschung an der Schnittstelle von Theorie, Simulation und Experiment bildet einen zentralen Bestandteil seines wissenschaftlichen Profils.
Die Heinrich-Heine-Universität vertritt das Prinzip der „Exzellenz durch Vielfalt". Sie hat die „Charta der Vielfalt" unterzeichnet und erfolgreich am Audit „Vielfalt gestalten" des Stifterverbandes teilgenommen. Sie ist als familiengerechte Hochschule zertifiziert und hat den HR Excellence in Research Award der Europäischen Union erhalten.
Bewerbungen von Menschen aller Geschlechter sind ausdrücklich erwünscht. Bewerbungen von Frauen werden nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes bevorzugt berücksichtigt. Die Bewerbung schwerbehinderter und ihnen gleichgestellter behinderter Menschen ist ebenso erwünscht. Zur Berücksichtigung einer Schwerbehinderung oder Gleichstellung weisen Sie diese bitte durch geeignete Unterlagen nach.
