
Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) "Kriminalistik - Phänomenbezogene Kriminalstrategie"
An der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol) in Münster ist im Fachgebiet III.3 "Kriminalistik - Phänomenbezogene Kriminalstrategie" im Rahmen des Projekts „Qualifizierte Sprachmittlung für effiziente forensische Kommunikationsüberwachung - QSEK“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als
Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d)
mit 70 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit zu besetzen. Die Stelle ist befristet bis zum 31.03.2029. Die Vergütung erfolgt in Entgeltgruppe 13 TV-L.
Die DHPol in Münster ist als verwaltungs- und polizeiwissenschaftliche Universität eine gemeinsam auf den Polizeidienst ausgerichtete Hochschule der Länder und des Bundes. Sie bietet Führungskräften der Polizei eine interdisziplinäre, berufsfeldbezogene und international orientierte Hochschulbildung.
Das Forschungsprojekt QSEK zielt auf die Erarbeitung verbindlicher Standards für den Einsatz von Sprachmittlerinnen und Sprachmittlern, die bei der Kommunikationsüberwachung zur Verfolgung schwerer Straftaten Gespräche aus anderen Sprachen ins Deutsche übertragen. Zurzeit fehlen derartige Standards, was die Effizienz der Ermittlungsarbeit und die Verwertbarkeit von Übertragungsleistungen als Beweismittel erheblich beeinträchtigen kann. Vor diesen Hintergrund verfolgt QSEK mehrere Ziele: Bewusstseinsbildung in Polizei, Justiz und Sprachdienstleistungsbranche für die Besonderheiten und die Relevanz der Sprachmittlung; Ausarbeitung allgemeingültiger Standards für rechtssichere Beweismittel aus der Sprachmittlung in Kooperation mit der Praxis; Qualifikation der sprachmittelnden Personen und der Polizei durch Konzeption und Pilotierung einer Weiterbildung für beide Berufsgruppen; Vorbereitung auf den qualifizierten Einsatz von KI in der KÜ-Sprachmittlung. Die Kernaufgabe der ausgeschriebenen Stelle liegt in der juristischen Begleitung des Projekts.
Aufgabenbereiche:
- Unterstützung bei der Leitung und Koordination von zwei Arbeitspaketen, insbesondere bei den damit verbundenen administrativen Aufgaben
- Einarbeitung in die Translationswissenschaft und -praxis zwecks Integration in den Themenschwerpunkt der DHPol, die aufgrund der starken interdisziplinären Ausrichtung des Projekts erforderlich ist
- Identifikation und Bewertung kriminologischer und kriminalistischer Implikationen in enger Kooperation mit weiteren Projektbeteiligten
- Mitarbeit an der Erarbeitung der Reliabilitätsanforderungen
- Unterstützung bei der Herstellung des Feldzugangs
- Mitarbeit an der Planung und Durchführung der Veranstaltungen (Auftaktkonferenz, Workshops, Pilotschulungen, internationale Konferenz sowie Verbundtreffen)
- Erstellung, Durchführung und qualitative Auswertung von Tiefeninterviews und Fokusgruppengesprächen
- Mitwirkung an der Konzeption von Schulungsinhalten
- Erstellen von Berichten, Publikationen, Präsentationen von Projektergebnissen und Arbeitsfortschritten
Anforderungen:
- Abgeschlossenes Hochschulstudium (Master, Diplom), vorzugsweise aus dem Bereich der Sozialwissenschaften oder einer ähnlichen/vergleichbaren Disziplin
- Erfahrungen in der Konzeption, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen
- Hohe Leistungsbereitschaft und Teamfähigkeit
- Sehr gute schriftliche und mündliche Ausdrucksweise
- Gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
- Selbständigkeit und Zuverlässigkeit
- Bereitschaft zu interdisziplinärem Arbeiten
Wünschenswert:
- Erfahrung in der wissenschaftlichen Projektarbeit
- Kriminalistische Kenntnisse / Erfahrungen
- Kenntnisse / Erfahrungen in der forensischen Sprachmittlung
Das bieten wir Ihnen:
- Flexibilität bei Arbeitszeit- und ort
- Fort- und Weiterbildungsangebote
- Historischer Campus mit guter Anbindung
- Mensa
- Familienfreundlichkeit sowie
- Betriebliche Gesundheitsförderung
Eine Abbildung der Vielfalt in unserer Gesellschaft bei ihren Beschäftigten ist der DHPol wichtig. Deshalb sind Bewerbungen aller Menschen unabhängig von Alter, ethnischer Herkunft, Nationalität, geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung, Religion, Weltanschauung oder sozialer Herkunft ausdrücklich willkommen.
Die DHPol bemüht sich außerdem um die Erhöhung des Anteils der weiblichen Beschäftigten. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht. Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.
Die DHPol sieht sich der Förderung der Eingliederung schwerbehinderter Menschen in besonderer Weise verpflichtet und begrüßt deshalb ausdrücklich Bewerbungen von Menschen mit Behinderung. Bei gleicher Eignung werden Bewerbungen schwerbehinderter Menschen und diesen gleichgestellten behinderten Menschen, vorbehaltlich gesetzlicher Regelungen, bevorzugt berücksichtigt.
Weitere Informationen erteilt Ihnen Herr Faßbender (Joachim.Fassbender@dhpol.de), L/FG III.3, Tel.: +49 2501 – 806-520
Bitte senden Sie ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen unter Angabe des Aktenzeichens:
QSEK III.3 Kriminalstrategie - bis zum 29.04.2026 vorzugsweise per E-Mail an Bewerbungen@dhpol.de oder an die
Deutsche Hochschule der Polizei
Dezernat HV III – Personal, Drittmittel -
Zum Roten Berge 18 - 24
48165 Münster
Neben Ihrer Bewerbung übersenden Sie uns bitte zwingend die unterschriebene datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung zur Verarbeitung Ihrer persönlichen Daten (Erhebung Ihrer personenbezogenen Daten gem. DSGVO). Die entsprechenden Dokumente finden Sie unter folgendem Link:
www.dhpol.de/Einwilligungserklaerung_Einsicht_Personalakte.pdf
www.dhpol.de/Einwilligungserklaerung_ohne_Einsicht_Personalakte.pdf
Art des Abschlusses
- (qualifizierender) Hauptschulabschluss
- Abschluss Hochschule / Duales Studium / Berufsakademie
