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Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) "Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminalpolitik"

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) "Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminalpolitik"

locationZum Roten Berge 18-24, 48165 Münster, Deutschland
Befristete Anstellung

An der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol) in Münster ist am Fachgebiet III.5 für Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminalpolitik im Rahmen des Drittmittelprojekts „Qualifizierte Sprachmittlung für effiziente forensische Kommunikationsüberwachung – QSEK“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d)

zu besetzen. Die Stelle ist zunächst mit 25 % der regelmäßigen Arbeitszeit ausgeschrieben. Eine Erhöhung auf 50 % ist fest vorgesehen und wird nach Maßgabe der Projektmittel umgesetzt. Die Stelle ist befristet bis zum 31.03.2029. Die Vergütung erfolgt in Entgeltgruppe 13 TV-L.

Die DHPol in Münster ist als verwaltungs- und polizeiwissenschaftliche Universität eine gemeinsam auf den Polizeidienst ausgerichtete Hochschule der Länder und des Bundes. Sie bietet Führungskräften der Polizei eine interdisziplinäre, berufsfeldbezogene und international orientierte Hochschulbildung.

Das Forschungsprojekt QSEK zielt auf die Erarbeitung verbindlicher Standards für den Einsatz von Sprachmittlerinnen und Sprachmittlern, die bei der Kommunikationsüberwachung zur Verfolgung schwerer Straftaten Gespräche aus anderen Sprachen ins Deutsche übertragen. Zurzeit fehlen derartige Standards, was die Effizienz der Ermittlungsarbeit und die Verwertbarkeit von Übertragungsleistungen als Beweismittel erheblich beeinträchtigen kann. Vor diesen Hintergrund verfolgt QSEK mehrere Ziele: Bewusstseinsbildung in Polizei, Justiz und Sprachdienstleistungsbranche für die Besonderheiten und die Relevanz der Sprachmittlung; Ausarbeitung allgemeingültiger Standards für rechtssichere Beweismittel aus der Sprachmittlung in Kooperation mit der Praxis; Qualifikation der sprachmittelnden Personen und der Polizei durch Konzeption und Pilotierung einer Weiterbildung für beide Berufsgruppen; Vorbereitung auf den qualifizierten Einsatz von KI in der KÜ-Sprachmittlung. Die Kernaufgabe der ausgeschriebenen Stelle liegt in der juristischen Begleitung des Projekts.

Aufgabenbereiche:

  • Herausarbeitung der strafprozessrechtlichen Standards für den Einsatz von Sprachmittlerinnen und Sprachmittlern im Rahmen des Ermittlungsverfahrens und für die Beweisverwertung von Sprachmittlungsleistungen
  • Rechtswissenschaftliche Untersuchung zur deutschen Rechtspraxis im Bereich der KÜ-Sprachmittlung sowie der Integration von Anwendungen der Künstlichen Intelligenz (Rechtsvorschriften und Rechtsprechung)
  • Mitarbeit an der Erarbeitung der Reliabilitätsanforderungen
  • Mitarbeit an der Planung und Durchführung der Veranstaltungen (Auftaktkonferenz, Workshops, Pilotschulungen, internationale Konferenz sowie Verbundtreffen)
  • Mitwirkung an der Konzeption von Schulungsinhalten
  • Erstellen von Berichten, Publikationen, Präsentationen von Projektergebnissen und Arbeitsfortschritten

Anforderungen:

  • Erstes juristisches Staatsexamen oder rechtswissenschaftlicher Master
  • Ausgewiesene Kenntnisse im deutschen Strafprozessrecht
  • Hohe Leistungsbereitschaft und Teamfähigkeit
  • Sehr gute schriftliche und mündliche Ausdrucksweise
  • Gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Selbständigkeit und Zuverlässigkeit

Wünschenswert:

  • Erfahrung in der wissenschaftlichen Projektarbeit
  • Erfahrung in der Lehrstuhlarbeit

Das bieten wir Ihnen:

  • Flexibilität bei Arbeitszeit und -ort
  • Fort- und Weiterbildungsangebote
  • Historischer Campus mit guter Anbindung
  • Mensa
  • Familienfreundlichkeit sowie
  • Betriebliche Gesundheitsförderung

Eine Abbildung der Vielfalt in unserer Gesellschaft bei ihren Beschäftigten ist der DHPol wichtig. Deshalb sind Bewerbungen aller Menschen unabhängig von Alter, ethnischer Herkunft, Nationalität, geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung, Religion, Weltanschauung oder sozialer Herkunft ausdrücklich willkommen.

Die DHPol bemüht sich außerdem um die Erhöhung des Anteils der weiblichen Beschäftigten. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht. Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Die DHPol sieht sich der Förderung der Eingliederung schwerbehinderter Menschen in besonderer Weise verpflichtet und begrüßt deshalb ausdrücklich Bewerbungen von Menschen mit Behinderung. Bei gleicher Eignung werden Bewerbungen schwerbe­hinderter Menschen und diesen gleichgestellten behinderten Menschen, vorbehaltlich gesetzlicher Regelungen, bevorzugt berücksichtigt.

Weitere Informationen erteilt Ihnen Prof. Dr. Lars Berster (lars.berster@dhpol.de), FG III.5

Bitte senden Sie ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen unter Angabe des Aktenzeichens:

QSEK III.5 Strafrecht - bis zum 29.04.2026 vorzugsweise per E-Mail an Bewerbungen@dhpol.de oder an die

Deutsche Hochschule der Polizei
Dezernat HV III – Personal, Drittmittel -
Zum Roten Berge 18 - 24
48165 Münster

Neben Ihrer Bewerbung übersenden Sie uns bitte zwingend die unterschriebene datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung zur Verarbeitung Ihrer persönlichen Daten (Erhebung Ihrer personenbezogenen Daten gem. DSGVO). Die entsprechenden Dokumente finden Sie unter folgendem Link:

www.dhpol.de/Einwilligungserklaerung_Einsicht_Personalakte.pdf

www.dhpol.de/Einwilligungserklaerung_ohne_Einsicht_Personalakte.pdf

Art des Abschlusses

  • (qualifizierender) Hauptschulabschluss

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