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Hauptamtliche Lehrkraft des Psychologischen Dienstes bei der Justizvollzugsschule Nordrhein-Westfalen (m/w/d)

Hauptamtliche Lehrkraft des Psychologischen Dienstes bei der Justizvollzugsschule Nordrhein-Westfalen (m/w/d)

locationAm Schmalenhof 4, 42369 Wuppertal, Deutschland
Bildungswesen und Training

Stellenbeschreibung und Anforderungsprofil
für eine hauptamtliche Lehrkraft des Psychologischen Dienstes
bei der Justizvollzugsschule Nordrhein-Westfalen
- Josef-Neuberger-Haus -
(Stand: Februar 2026)


A – Stellenbeschreibung

I. Behörde

Die Justizvollzugsschule Nordrhein-Westfalen ist eine Berufsfachschule für die theoretische Ausbildung in der Laufbahngruppe 1, zweites Einstiegsamt, im Justizvollzug des Landes Nordrhein-Westfalen an den Standorten Wuppertal und Hamm. Unterrichtet werden jährlich rund 370 Beamtenanwärterinnen und Beamtenanwärter. Das Ziel ist, Beamtinnen und Beamte auszubilden, die nach ihrer Persönlichkeit und nach ihren fachlichen Kenntnissen und Fähigkeiten in der Lage sind, im Aufgabengebiet ihrer Laufbahn selbständig und mit sozialem Verständnis an der Erfüllung der Vollzugsaufgaben mitzuwirken.

II. Name der Stelle/Funktionsbeschreibung

Hauptamtliche Lehrkraft bei der Justizvollzugsschule Nordrhein-Westfalen (Angehörige/r der Laufbahn des Psychologischen Dienstes).

III. Sonstige Rahmenbedingungen

Die Einstellung erfolgt in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis. Die Eingruppierung richtet sich nach der Entgeltordnung zum TV-L NRW und erfolgt in die Entgeltgruppe 13 TV-L.

Bei Vorliegen der laufbahnrechtlichen Voraussetzungen besteht gegebenenfalls die Möglichkeit einer späteren Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Probe. In diesem Fall erfolgt die Besoldung nach der Besoldungsgruppe A 13 LBesO A NRW.

Landesbeamtinnen und Landesbeamte werden regelmäßig an die Justizvollzugsschule Nordrhein-Westfalen abgeordnet. Die Lehrtätigkeit an der Justizvollzugsschule Nordrhein-Westfalen ist in der Regel auf höchstens sieben Jahre befristet. Im Anschluss ist eine Tätigkeit in einer Justizvollzugsanstalt des Landes Nordrhein-Westfalen vorgesehen.

Die Tätigkeit als Lehrkraft für die Laufbahnen des Allgemeinen Vollzugsdienstes und des Werkdienstes umfasst die Fächer „Kriminologie und Vollzugspsychologie“, „Grundlagen der Kommunikation“ sowie „Gewaltprävention und Deeskalation“. Der Einsatz erfolgt an den Standorten Wuppertal und Hamm.

B – Aufgaben

Die Aufgabenbereiche der zu besetzenden Stelle umfassen u.a.:

  • Erteilen von Unterricht nach den Vorgaben des jeweiligen Lehr- und Stoffverteilungsplanes
  • Vorbereitung und Nachbereitung von Unterricht
  • Didaktisch-methodische Planung
  • Medienvorbereitung und -einsatz
  • Entwurf und Aktualisierung von Skripten
  • Auswertung besonderer Ereignisse aus der Praxis und deren Umsetzung für den Unterricht
  • Qualifizierte Bewertung der Mitarbeit der Anwärterinnen/Anwärter im Unterricht
  • Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Leistungskontrollen
  • Entwicklung anforderungsgerechter Aufgaben
  • Fachaufsicht und Kontrollaufsicht bei schriftlichen Leistungsnachweisen
  • Korrektur/qualifizierte Bewertung
  • Rückgabe und Besprechung der schriftlichen Leistungsnachweise
  • Mitarbeit bei der Erstellung von Laufbahnklausuren zu den vorgenannten Themenfeldern
  • Leitung einer Klasse nach Zuweisung
  • Übernahme einer Patenschaft für eine Justizvollzugseinrichtung nach Zuweisung
  • Dokumentation und Anfertigung von anwärterbezogenen Vermerken
  • Fehlzeitenkontrolle
  • Bearbeitung von Dienstbefreiungsanträgen und Entschuldigungen nach Fehlzeiten
  • Kontaktpflege mit den Fachlehrerinnen und Fachlehrern der Klasse
  • Kontaktpflege mit den Ausbildungsleiterinnen und Ausbildungsleitern in den Justizvollzugseinrichtungen
  • Beratung der Anwärterinnen/Anwärter in Fragen des Unterrichts sowie in persönlichen Angelegenheiten
  • Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen zur Verbesserung fachlicher und didaktisch-methodischer Qualifikationen
  • Mitwirkung an der Eignungstestung von Bewerberinnen und Bewerbern im Rahmen der Auswahlverfahren
  • Mitwirkung an der diagnostischen Weiterentwicklung der Eignungsdiagnostik in Auswahlverfahren


C – Anforderungsprofil

I. Sach- und Fachkompetenz

Abgeschlossenes Hochschulstudium der Psychologie (Diplom/M.Sc.)


II. Persönliche Anforderungen / Soziale Kompetenzen

  • Gute Allgemeinbildung und Interesse an Themen von allgemeiner sowie vollzuglicher Bedeutung
  • Eintreten für das auf dem Grundgesetz basierende Menschenbild
  • Vertrautheit mit den Grundsätzen einer Aufbau- und Ablauforganisation
  • Identifikation mit dem Ausbildungssystem
  • IT-Kenntnisse
  • Belastbarkeit auch in Stresssituationen
  • Team- und Kommunikationsfähigkeit
  • Verantwortungsbewusstsein und Einsatzbereitschaft
  • Verschwiegenheit
  • Bereitschaft und Fähigkeit zur Einarbeitung in neue Aufgabenfelder
  • Sicherer Umgang mit dem Betriebssystem Microsoft-Windows und gute Anwender-Kenntnisse von Microsoft Office (MS Word und MS Outlook)
  • Kann schriftliche Arbeiten konzipieren sowie Unterrichtsmethoden und -medien passend planen und einsetzen
  • Kann innerhalb und außerhalb des Unterrichts mit den Anwärterinnen/Anwärtern angemessen kommunizieren
  • Gewissenhaftigkeit/Zuverlässigkeit
  • Plant und führt den Unterricht gründlich und sorgfältig durch
  • Führt die Fach- bzw. Kontrollaufsicht bei schriftlichen Arbeiten gründlich und sorgfältig durch
  • Erledigt gründlich und sorgfältig die Aufgaben der Leitung der Ausbildungsgruppe sowie weitere Aufgaben/Pflichten
  • Tritt sicher auf gegenüber Anwärterinnen/Anwärtern, Vorgesetzten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern usw.
  • Geht systematisch und zielgerichtet vor, setzt sinnvolle Arbeitsschwerpunkte und hat eine eigenverantwortliche Arbeitsweise


D – Anmerkungen


Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die berufliche Entwicklung von Frauen. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht. In den Bereichen, in denen Frauen noch unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.


Das Land Nordrhein-Westfalen sieht sich der Gleichstellung von schwerbehinderten und nicht schwerbehinderten Beschäftigten in besonderer Weise verpflichtet und begrüßt deshalb ausdrücklich Bewerbungen von Menschen mit Behinderung. Bei gleicher Eignung werden Bewerbungen schwerbehinderter Menschen und gleichgestellter behinderter Menschen, vorbehaltlich gesetzlicher Regelungen, bevorzugt berücksichtigt.


Eine Abbildung der Vielfalt in unserer Gesellschaft bei unseren Beschäftigten ist uns wichtig. Deshalb sind - vorbehaltlich gesetzlicher Regelungen - Bewerbungen von Menschen unabhängig von Alter, ethnischer Herkunft, Nationalität, Geschlecht, geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung, Religion, Weltanschauung oder sozialer Herkunft ausdrücklich willkommen.


Bewerbungen sind bis spätestens 14.03.2026 auf dem Dienstweg an die

Leiterin der Justizvollzugsschule Nordrhein-Westfalen,
Am Schmalenhof 4,
42369 Wuppertal,

zu richten.
Für Fragen zum Aufgabengebiet oder zum Stellenbesetzungsverfahren steht Herr Stöckl (Verwaltungsleitung) unter der Telefonnummer 0202/9457-1020 oder unter roman.stoeckl@jvs.nrw.de zur Verfügung.


E – Datenschutz


Mit der Zusendung Ihrer Bewerbung erteilen Sie das Einverständnis, dass die für das Auswahlverfahren erforderlichen personenbezogenen Daten vorübergehend gespeichert und verarbeitet werden. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Nach Abschluss des Verfahrens werden die Daten und Bewerbungsunterlagen unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen gelöscht bzw. vernichtet.


Dieses Einverständnis kann jederzeit widerrufen werden. Ihre Bewerbung kann in diesem Fall nicht mehr im laufenden Auswahl- und Einstellungsverfahren berücksichtigt werden.

Art des Abschlusses

  • Abschluss Hochschule / Duales Studium / Berufsakademie

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